Bei den schweren Hochwasserereignissen im Juni 2013 waren in ganz Bayern rund 100.000 freiwillige und hauptberufliche Helfer im Einsatz. Als Dank für diese Welle der Hilfsbereitschaft richtete die Bayerische Staatsregierung vergangenen Dienstag, den 06.08.2013, einen regionalen Empfang in Bayreuth für rund 1000 Fluthelferinnen und Fluthelfer aus Oberfranken aus – stellvertretend für alle Hilfskräfte, die im Einsatz waren.

Die Bayerische Umweltstaatssekretärin Melanie Huml und Regierungspräsident Wilhelm Wenning (Regierung von Oberfranken) würdigten das herausragende Engagement der Helfer: „Die Einsatzkräfte haben die Bevölkerung .. professionell unterstützt. Im Vergleich zu anderen Regionen war Oberfranken glücklicherweise kein Brennpunkt der Hochwasserereignisse. Umso großartiger war es, dass mehrere tausend Helfer aus Oberfranken den Menschen in anderen Landesteilen zur Hilfe gekommen sind. Das war gelebte Solidarität. Mit ihrem beispiellosen Einsatz haben sie ein beeindruckendes Zeichen des Zusammenhalts in der bayerischen Bevölkerung gesetzt.“

Die oberfränkischen Hilfskräfte waren vor allem in den vom Hochwasser besonders betroffenen Donauregionen in Niederbayern im Einsatz.

„Alle Einsatzkräfte haben tatkräftig gegen die Flut gekämpft und sind bis an die körperlichen und psychischen Grenzen gegangen, um weitere Schäden zu verhindern“, so Huml weiter.
Staatssekretärin Melanie Huml und Regierungspräsident Wilhelm Wenning überreichten im Anschluss die Abzeichen „Fluthelfer 2013“ und Dankurkunden an 10 Persönlichkeiten, die als Helferinnen und Helfer stellvertretend ihre Organisationen repräsentierten.

Für die Bergwachten in der Region Fichtelgebirge / Frankenwald nahm diese Auszeichnung stellvertretend Herbert Friedrich, Einsatzleiter und stellv. Bereitschaftsleiter der Bergwacht Schwarzenbach a.Wald, entgegen.

 

Insgesamt waren mehr als 6000 Feuerwehrleute, Spezialisten des Technischen Hilfswerks und Kräfte der Rettungsdienste, Bergwacht, Wasserwacht und DLRG aus Oberfranken in Katastrophengebieten tätig.